« vorig: geographische Lage

Rogoznica
(
Abstand ab Zeèevo: 2 km)
Die Kiefernwälder, die gepflegten Strände und die malerische, windgeschützte Lage machen den Reiz von Rogoznica aus. Außer Badefreuden und Wassersportmöglichkeiten wird den Urlaubsgästen während der Sommersaison auch viel Kunst, Kultur und Unterhaltung geboten. Hervorzuheben wären das Stadtfest "RogozniCka feSta" (am ersten Samstag im August) und die Fischernacht.
Da man hier hauptsächlich vom Fischfang lebt, werden auf dem Markt und in den Restaurants stets frische Fische angeboten. Besonders schmackhaft ist z.B. das Brodetto (Fischeintopf).

Neben dem üblichen Sport- und Freizeitangebot gibt es in Rogoznica seit 1987 auch eine Fechtschule und das Internationale Fechtsportcamp, das alljährlich der Fechtklub "Galeb Grafoplast" organisiert. Ausflüge werden ebenfalls angeboten. Ein besonderer Festtag ist das Marienfest "Gospa od Kapalice", an dem eine große Prozession auf Schiffen und Booten stattfindet.

ROGOZNICA, Hafenortschaft an gleichnamiger Bucht, 25 km südlich von Sibenik; 825 Einw. Der Ort liegt auf einer Halbinsel (die einstige Insel Kopara wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jh. durch einen Damm mit dem Festland verbunden), die die gleichnamige Bucht, Luka Rogoznica, in einen West- und einen Ostteil teilt. Die nördlich des PloCe-Kaps gelegene Rogoznica-Bucht ist ein guter Ankerplatz für Jachten.
Bereits in der Antike besiedelt. Die Pfarrkirche wurde 1615 errichtet und im 19. Jh. umgebaut. Oberhalb des Orts liegen Reste einer Fe-stung, deren Bau von den Franzosen 1809 begonnen wurde. Außerhalb des Orts, im Rogoznica-Feld, sieht man die im Baustil des dalmatinischen Mittelalters errichteten Kirchen St. Nikolaus (mit Grabsteinen) und Sel. Johannes von Trogir. 1993_96 wurde im Rahmen des Jachthafens in der Bucht eine künstliche Insel angelegt.

Primosten
(Abstand ab Zeèevo: 5 km)
Primosten ist eines der bekanntesten Touristenziele in Dalmatien (organisierter Fremdenverkehr seit den sechziger Jahren) und zugleich einer der malerischsten Küstenorte an der Adria. Charakteristisch ist die Lage auf dem Hügel einer kleinen Landzunge mit vielen schmalen Gassen im alten Stadtkern. Auf einer zweiten Halbinsel nördlich der Altstadt liegen die Hotels Slava/Zora und RaduCa, während sich in südlicher Richtung das Hotel Marina LuCica und noch ein Stück weiter der Jachthafen Kremik befinden. Außer den schönen Stränden im Ort gibt es einen FKK-Strand auf der Insel Smokvivca.
Die Sport- und Freizeitangebot ist vielfältig und umfaßt: Tennis, Tischtennis, Bowling, Strandvolleyball, Segeln. Es werden Segel- und Tauchkurse angeboten. Essen und trinken kann man in etwa 50 Restaurants, Weinschenken usw. Eine besondere Spezialität ist Hummer nach PrimoStener Art. Die Diskothek Aurora ist die größte in ganz Dalmatien.
In den etwa 30 Dörfern und Weilern im Hinterland von PrimoSten (PrimoSten Burnji) findet der Gast angenehme Unterkunft und deftige Hausmannskost: Räucherschinken, in Öl eingelegten Käse, Lammfleisch, unter der Backhaube gegarte Gerichte, makrobiotische Gerichte mit Gemüse aus biologischem Anbau (Hülsenfrüchte, Olivenöl) sowie traditionelle Volksgerichte. Darüber hinaus sollte man auch den bekannten Rotwein BabiC kosten, der aus einer autochthonen Rebsorte gewonnen wird. Die an steinigen Hängen liegenden Weingärten von PrimoSten sind über die Grenzen Kroatiens hinaus berühmt: offiziell als ein Denkmal menschlichen Schaffens gewürdigt, ist ihr Bild im Foyer des UN-Gebäudes in New York zu sehen.
Es werden folgende Ausflüge organisiert: PrimoStener Weinstraße (Besichtigung der Dörfer von PrimoSten Burnji im Hinterland), die Inseln Krapanj (Schwammzuchtmuseum) und Zlarin (Korallentour) u.a.
Im Sommer finden in PrimoSten zahlreiche Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt, so z.B. das PrimoStener Volksfest "FeSta i uzance" (erste Augustwoche). Besonders gefeiert werden die Marienfeste der Madonna von Loreto (9. und 10. Mai) und der Hafenmadonna (27. Juli), wenn eine große Prozession um den Ort und auf Schiffen und Booten stattfindet. In PrimoSten wirkt alljährlich eine Kolonie bildender Künstler unter dem Namen "Meer _ Menschen _ Küste"; ferner gibt es die Musikschule "Primo primores", eine Barockmusik-Sommerschule, die Kunstgalerie "Rudina" und die Ambientalgalerie "Stein-sphären".
Der Jachthafen Kremik hat 250 Liegeplätze im Meer und weitere 140 an Land; er verfügt über eine Charter-Flotte.

PRIMOSTEN, Hafenortschaft auf einer kleinen Landzunge zwischen den Buchten RaduCa und PrimoSten, 30 km südöstlich von Sibenik; 1745 Einw. Der vor Nordwind geschützt liegende Ort hat ein sehr mildes Klima. In den Buchten Vela RaduCa und Mala raduCa, PrimoSten und PeleS gibt es weite Strände.
Im 16. Jh. wurde eine Brücke gebaut, die das Inselchen mit dem Festland verband. Das Inselchen hatte Befestigungsmauern und zwei Türme, die Ende des 19. Jh. abgerissen wurden. Die auf der höchsten Erhebung der Insel im 15. Jh. errichtete Pfarrkirche St. Georg wurde 1760 von Grund auf umgebaut. Ihr Inneres birgt eine silberbeschlagene Ikone der Sel. Jungfrau Maria mit einer Darstellung der Muttergottes mit den hll. Lukas und Georg, eine Arbeit des Meisters Cusio aus dem Jahr 1719. An der Ortseinfahrt steht eine barocke Kapelle aus dem Jahr 1790. Im Weiler KruSevo ist die mittelalterliche Martinskirche erhalten (Bugumilengrabsteine auf dem Friedhof); in Siroka steht die Hieronymuskirche von 1460 und in Prhovo die mittelalterliche, später mehrmals restaurierte Georgskirche.


Trogir
(Abstand ab Zeèevo: 22 km)
Trogir ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Museumsstadt. All jene, die Interesse und Freude haben an Kunstwerken, originalen Bauwerken und schönen alten Straßen, werden in Trogir ein prächtiges und vielschichtiges Kultur- und Geschichtserbe vorfinden _ von romanischen Innenhöfen bis hin zu modern eingerichteten Interieurs. Der einzigartige historische Stadtkern, das von Meister Radovan geschaffene Domportal, die Kunstsammlungen, welche im Laufe der Jahrhunderte Reisende und Reiseschriftsteller zu begeistern vermochten, bieten dem Touristen eine Vielfalt, die es zu erkunden gilt. Nicht zufällig ist das Kairosrelief ein beliebtes Souvenir aus Trogir. Die weitere Umgebung von Trogir (die Riviera Trogir_Seget_Ciovo) ist gekennzeichnet durch üppige Vegetation, eine Vielzahl von Inseln und Inselchen, schöne Kieselstrände und felsige Küstenabschnitte. Hier findet man gute Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Pensionen, Appartements, Campingplätze), eine vorzügliche Gastronomie, besonders Fischspezialitäten, zudem ein reiches Sport- und Freizeitangebot: Tennis, Boccia, Kegelbahnen, Trimmen, eine Windsurfing- und Tauchschule. Organisiert werden fröhliche Fischernächte, eine alljährliche Folkloreschau, ebenso Konzerte ernster Musik, die in Sälen und auf Plätzen des historischen Stadtambiente abgehalten werden.
Der Jachthafen ACI Trogir hat 200 Liegeplätze im Meer und weitere 80 an Land.TROGIR, Hafenstadt an der Bucht von KaStela, 27 km westlich von Split; 10266 Einw. Der alte Stadtkern liegt auf einem Inselchen zwischen Ciovo und dem Festland; Verbindung zum Festland durch eine Steinbrücke, zur Insel Ciovo durch eine bewegliche Brücke. Das Stadtgebiet breitet sich auch auf die Nordküste Ciovos aus. Bei Resnik liegt der Flughafen Split. Der Jachthafen von Trogir befindet sich an der Nordküste von Ciovo, zwischen der Brücke und dem Cubrijan-Kap.

Sibenik
(Abstand ab Zeèevo : 35 km)
Sibenik ist eine historische Stadt, die eine große Rolle bei der Entwicklung und Ausbreitung des frühkroatischen Staates spielte und viele wertvolle Kultur- und Geschichtsdenkmäler vorzuweisen hat. Das bekannteste ist zweifellos die bekannte Kathedrale von Sibenik, eines der originellsten Bauwerke des europäischen Spätmittelalters, das in erster Linie mit dem berühmten einheimischen Baumeister Juraj Matejev Dalmatinac in Verbindung gebracht wird. Heute ist Sibenik der Mittelpunkt eines wichtigen Reisegebiets: mit der am reichsten gegliederten Inselgruppe Europas (Kornati-Inseln) und den hydrographischen Karstphänomenen im Hinterland (Skradinski buk, Visovac, RoSki slap) ist dies das landschaftlich attraktivste Touristenziel an der Adria, wo Naturfreunde, Kunstliebhaber, Aktivurlauber und all jene, die vielleicht einfach nur mal ausspannen wollen, voll auf ihre Kosten kommen.
Aus Sibenik stammte auch einer der größten Basketballspieler der Weltklasse, Drazen Petrovic. Freizeitsportlern stehen zahlreiche Sportplätze zur Verfügung, im Strandbad Jadrija gibt es mehrere Strandvolleyballplätze. Die Gewässer vor Sibenik bieten gute Möglichkeiten für den Segel- und Rudersport, auch gibt es mehrere Tauchklubs, die Kurse anbieten. Besonders lohnend sind Unterwasser-Fotosafaris. Das Falknerzentrum Dubrava organisiert Falknereikurse. Die Kurse werden von Experten geleitet, und Fortgeschrittene können an Kleinwildjagden (auf Hasen, Fasanen u.ä.) teilnehmen. In Jadrtovac gibt es eine Reitschule.
In den Restaurants werden einheimische Spezialitäten angeboten (Lammfleisch, Grillspeisen, unter der Backhaube Gegartes - v.a. Putenbraten). In Dolac, im Uferbereich unterhalb der Annenfestung, gibt es etwa hundert Cafés und Bars.
Unter den Kulturveranstaltungen wären hervorzuheben: das Internationale Kinderfestival (letzte Juli- und erste Augustwoche), die Orgel-Sommerschule (zweite Augusthälfte) und der Sommer von Sibenik. Der Festtag des hl. Jakob, des Schutzpatrons der Stadt, wird sehr feierlich begangen.
Der Jachthafen des Hotelkomplexes hat 150 Liegeplätze im Meer.

SIBENIK, Hafenstadt in Norddalmatien, unweit der Einmündung der Krka in die Bucht von Sibenik, die durch eine Meerenge mit dem Sibeniker Kanal verbunden ist; 41012 Einw. Die Stadt liegt in der Form eines Amphitheaters auf den das Hafenbecken umgebenden Hängen. Mildes Klima: mittlere Lufttemperatur im Januar 6,5 °C, im Juli 24,2 °C; etwa 2570 Sonnenstunden im Jahr. Die Stadt mit den auf verschiedenen Anhöhen thronenden alten Festungen St. Anna, St. Johannes und Subicevac besteht aus dem älteren, westlichen Teil mit schmalen und steilen Gassen im Westen und den im Norden und Südosten gelegenen neueren Vierteln. Sibenik ist der kulturelle Mittelpunkt dieses Raums. Hier wirkt u.a. eine Abteilung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät aus Split. Alljährlich findet das Internationale Kinderfestival statt. Die Naturschönheiten der Umgebung (die Wasserfälle Skradinski buk und RoSki slap, die kleine Insel Visovac in der Krka, die Kornati-Inseln) und die vielen Kultur- und Geschichtsdenkmäler in der Stadt sind eine Touristenattraktion. Fährverbindung zu den umgebenden Inseln (Prvic, Zlarin, Zirje, Kaprije, Obonjan).

Krka
(Abstand ab Zeèevo: 48 km)
KRKA , ist unter den Flüssen des kroatischen Karstgebietes sicherlich der großartigste. Er ist wegen seiner zahlreichen Wasserfälle berühmt, die, wie auch die Plitwitzer Seen, durch die Ablagerung der Rauhwacke, einer besonderen Kalksteinart, entstanden sind. Dieser Nationalpark umfasst den größten Teil des Flußverlaufes mit seiner Uferregion, von der historischen Stadt Knin, unweit von seinem Ursprung, bis zu einer anderen historischen Stadt, Skradin, wo sich das Flußbett der Krka in eine lange und tiefe Meeresbucht zu verwandeln beginnt. Der Fluss strömt teilweise durch tiefe Schluchten, die sich in die Karsthochebene eingeschnitten haben und bildet mehrere Seen, vor allem zwischen den beiden größten und schönsten Wasserfällen, Skradinski buk und Ro¹ki slap.

Split
(Abstand ab Zeèevo: 55 km)
Split ist nicht nur Dalmatiens größte Stadt und Kulturmetropole, nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, von wo aus Land- und Seewege zu den zahlreichen dalmatinischen Ferienorten führen, sondern selbst auch ein beliebtes Ziel von Touristen und Ausflüglern. Neben seiner 1700jährigen Geschichte, seiner Vielfalt an archäologischen, historischen und kulturellen Denkmälern, allen voran der berühmte, in die UNESCO-Liste aufgenommene Diokletianpalast, hat Split auch den Reiz einer modernen Mittelmeerstadt. Von der langjährigen touristischen Tradition Splits zeugt der 1894 erschienene, erste ausführliche Reiseführer der Stadt und ihrer Umgebung. Es seien zunächst die Museen genannt: das Museum für kroatische archäologische Denkmäler _ ein Kapitalprojekt der kroatischen Kultur, gegründet 1893 in Knin; das Archäologische Museum aus dem Jahr 1820, eines der ältesten Museen Kroatiens; die Schatzkammer des Spliter Doms mit einer wertvollen Sammlung sakraler Kunstgegenständen; das 1910 gegründete Volkskundemuseum; das Geschichts- und Seefahrtsmuseum; das Naturkundemuseum. Es lohnt auch ein Besuch in der 1931 gegründeten Kunstgalerie, im Franziskanerkloster von Poljud, in der Galerie Mestrovic u.a.
Split ist eine Hochburg des Sports (Austragungsort der Mittelmeerspiele 1979), in der viele bekannte und beliebte Sportvereine und Einzelsportler wirken. Auch Freizeitsportlern stehen zahlreiche Sportplätze zur Verfügung. Es können so gut wie alle Sportarten auf Land und zu Wasser betrieben werden, von Fußball, Basketball und Tennis, über Bergsteigen und Schießsport bis hin zu Angelsport, Wasserski und Rudern.
Ein absolutes Muß ist die Parklandschaft Marjan, eine grüne Oase und zu Recht der Stolz der Stadt seit vielen Generationen, der mit viel Liebe gehegt und gepflegt wird. Hier gibt es Spazierwege, Aussichtspunkte, Solarien, Trimmpfade, Spielplätze und den Spliter Zoo. Vom Gipfel des Marjan bietet sich ein herrlicher Blick auf den alten und den neuen Teil der Stadt. Ein Spaziergang von etwa 15 Minuten führt vom historischen Stadtkern durch die einstige Bauernsiedlung und Vorstadt VaroS hierher. Über die Marjan-Stufen gelangt man zum höhergelegenen Telegrin, von dessen Aussichtspunkt aus man einen wunderbaren Blick auf ganz Split, die Berge Kozjak und Mosor, die Kastela-Bucht, auf Solin, Klis und Trogir sowie die Inseln Ciovo, Solta, Brac, Hvar und Vis hat. Die Steilfelsen auf der Südseite des Marjan sind in letzter Zeit ein beliebter Übungsplatz für Alpinisten und Freikletterer, die hier jeden April zum traditionellen Marjan-Cup zusammentreffen.

In Split gibt es eine Fülle von Restaurants und Weinschenken, in denen man sich einheimische Spezialitäten schmecken lassen kann. In der Stadt und der näheren Umgebung findet man zahlreiche Strände und Badeanstalten. Besonders beliebt ist BaCvice, ein nahezu im Stadtzentrum gelegener Sandstrand.
Kultur und Unterhaltung werden ebenfalls reichlich geboten, besonders im Sommer, wenn sich die Stadt mit ihren Plätzen und den Innenhöfe alter Palais in eine große Freilichtbühne verwandelt. In der Sommersaison (Mitte Juli bis Mitte August) findet der traditionelle Sommer von Split (Dramen, Opern, Konzerte) statt. Die Samstagabende sind jeweils der ernsten Musik gewidmet. Des weiteren gibt es Schlagerfestivals, den Kunst-Sommer ("Art-ljeto"), Folkloreveranstaltungen, das Volksfest "Dani Radunice" u.a. Weitere Veranstaltungen im Laufe des Jahres sind die MaruliC-Tage (April), die Mediterrane Buchwoche (Oktober) sowie andere traditionelle Veranstaltungen, wie Heiligenkreuz, die Blumenmesse, der Spliter Bal, die Weinmesse u.a. Der Tag der Stadt wird am 7. Mai gefeiert, dem Tag des Schutzheiligen St. Domnius.
In Split wirken mehrere Theater, wovon sicherlich das 1893 erbaute Kroatische Nationaltheater zu erwähnen wäre, das die Theaterfestivals Spliter Sommer und MaruliC-Tage organisiert, sowie das Jugendtheater und das Spliter Puppenspieltheater.
Der Jachthafen ACI Split hat 500 Liegeplätze im Meer und weitere 100 an Land. Er ist das ganze Jahr über geöffnet.SPLIT, Hafenstadt in Mitteldalmatien; 189388 Einw. Auf einer Landzunge zwischen dem Ostteil der KaStela-Bucht und dem Kanal von Split gelegen. Den Westteil der Landzunge nimmt der Marjan-Berg ( 178 m) ein. Die Bergkämme Kozjak ( 780 m) und Mosor ( 1330 m) schirmen die Stadt in nördlicher und nordöstlicher Richtung ab und trennen sie vom Hinterland. Mediterranes Klima: heiße, trockene Sommer (mittlere Lufttemperatur im Juli: 26 °C) und milde, feuchte Winter (mittlere Niederschlagsmenge: 900 mm im Jahr). Split ist einer der sonnigsten Orte Europas: im Jahresdurchschnitt gibt es täglich 7 Sonnenstunden (im Juli etwa 12 Stunden). Immergrüne mediterrane Vegetation; in der Stadt und Umgebung gedeihen auch subtropische Gewächse (Palmen, Agaven, Kakteen). Der Marjan-Berg ist von einem gepflanzten Wald bedeckt.
Split ist das Wirtschafts-, Verwaltungs- und Kulturzentrum Dalmatiens. Der Hafen von Split spielt eine große Rolle im Passagier- und Warenverkehr. Die Stadt ist der Mittelpunkt im Seeverkehr zwischen der Küste und den Inseln und Endpunkt der die Küste mit dem Hinterland verbindenden Bahnlinien. Fährverbindungen zu allen mitteldalmatinischen Inseln und zum italienischen Ancona; Schiffslinien zu sämtlichen Inseln sowie nach Pula, Venedig, Dubrovnik und Griechenland. In Resnik (KaStela) liegt der Flughafen.

In Split wirken viele Kultur- und Bildungseinrichtungen und Schulen: eine (1974 gegründete) Universität, ein Theater, ferner Museen, Galerien und Institute, in neuerer Zeit auch das UN-Sonderinstitut für Umweltschutz (Koordinationszentrum für Prioritätenaktionen im Mittelmeerraum). Jährlich stattfindende Kulturveranstaltungen: der Sommer von Split (Opern, Dramen und Konzerte auf Freilichtbühnen) sowie Musikveranstaltungen (Melodien der kroatischen Adria, Schlagerfestival Split). Es gibt zahlreiche Sportplätze, Schwimmbäder, Sporthäfen u.ä. Jedes Jahr verzeichnet man immer mehr Urlaubsgäste und Durchreisende, so daß die Zahl der Betten in den Hotels und Pensionen sowie die Zahl der Bootsanlegestellen für Nautiker stark angestiegen ist. An den Buchten im Stadtgebiet gibt es eine Reihe von Badeanstalten.
In Split befinden sich vier Jachthäfen: die ACI Marina Split im Nordwestteil des Stadthafens sowie die kleinen Sporthäfen Spinut am Nordufer des Marjan-Kaps, Poljud im Hafen Poljud und Zenta am Südufer von Split. Der im Zentrum gelegene Stadthafen dient nur dem Passagier- bzw. Fährverkehr.

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